
Februar 5, 2026
Jedes Jahr am 1. Januar das gleiche Spiel: Wir blicken motiviert auf die neuen Kalenderblätter und nehmen uns fest vor, dieses Jahr wirklich alles anders zu machen.

Kein Bulimie-Lernen mehr, keine schlaflosen Nächte mit Mate, Energiedrinks und Kaffee drei Tage vor der Mathe-Klausur. Doch meistens holt uns die Realität spätestens in der dritten Vorlesungswoche ein. Damit 2026 nicht nur bei guten Absichten bleibt, sondern ein Erfolgsjahr wird.
1. Die „Atomic Habits“-Methode: Die Macht der 15 Minuten
Der größte Fehler bei Neujahrsvorsätzen? Wir wollen zu viel auf einmal. Wer sich vornimmt, „ab jetzt jeden Tag fünf Stunden zu lernen“, scheitert meist schon am Montag. Das Gehirn rebelliert gegen solch riesige Berge. Setze stattdessen auf Mini-Gewohnheiten. Die Regel ist simpel: Nimm dir vor, jeden Tag nach der Vorlesung – oder sobald du zu Hause bist – genau 15 Minuten lang das Skript des Tages zu sichten oder eine einzige Aufgabe zu rechnen. Das Ziel ist nicht die Menge, sondern die Regelmäßigkeit.
• Der psychologische Trick: Der schwerste Teil ist der Übergang vom Sofa zum Schreibtisch. Wenn du dir sagst „nur 15 Minuten“, ist die Hürde niedrig. Meistens bist du nach dieser Zeit aber so im Flow, dass du freiwillig weitermachst. Und wenn nicht? Dann hast du trotzdem 15 Minuten mehr getan als gestern.
2. Deep Work statt „Bib-Camping“
Wir alle kennen sie: Die Studis, die von morgens bis abends in der Bibliothek sitzen, aber die Hälfte der Zeit Reels schauen, Kaffee trinken oder sich unterhalten. Das nennt sich „Bib Camping“. Es fühlt sich nach Arbeit an, bringt aber kaum Fortschritt und sorgt nur für ein schlechtes Gewissen am Abend. Die Lösung heißt Deep Work.
Das bedeutet:
• Radikale Elimination: Handy in den Flugmodus und ab in den Rucksack (nicht auf den Tisch!).
• Fokus-Blöcke: Arbeite in Blöcken von 90 Minuten. In dieser Zeit gibt es nichts außer dir und deinem Modul.
• Echte Pausen: Nach 90 Minuten machst du 15 Minuten Pause – aber ohne Bildschirm! Geh eine Runde um den Block oder hol dir einen Kaffee, ohne auf dein Handy zu starren. Dein Gehirn braucht diese Leerlaufzeit, um das Gelernte zu verarbeiten. Drei Stunden Deep Work sind effektiver als zehn Stunden Halbschlaf Lernen.
3. Nutze die FH-Vorteile: Gemeinsam statt einsam Lerngruppen: Such dir Leute in deinem Fachbereich. Gemeinsames Rechnen von Altklausuren Lernräumen, in der Eupener Straße oder der Bayernallee ist Gold wert. Oft versteht ein Kommilitone eine Formel auf eine Weise, die der Prof nicht erklären konnte.
• Tutorien sind Pflichttermine: Viele Fachbereiche bieten Tutorien an, die von Studierenden aus höheren Semestern geleitet werden. Hier wird genau das geübt, was später in der Klausur drankommt. Wer die Tutorien das ganze Jahr über besucht, hat die halbe Klausurvorbereitung schon in der Tasche.
Der wichtigste Ratschlag: Sei gnädig mit dir selbst
Ein Vorsatz ist kein unumstößliches Gesetz. Es wird Tage geben, an denen du absolut keine
Lust hast oder das Leben dazwischenkommt. Das ist okay. Ein Rückschlag bedeutet nicht,
dass du gescheitert bist!
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